03 – Termine
In diesem Kapitel legst du Termine an, bearbeitest und verschiebst sie und richtest Wiederholungen ein.
Einen Termin anlegen
Abschnitt betitelt „Einen Termin anlegen“- Wechsle in eine Kalenderansicht (z. B. Woche, siehe Kapitel 06).
- Navigiere mit den Pfeiltasten zum gewünschten Tag bzw. zur Uhrzeit.
- Lege ein Ereignis an: Termin schnell anlegen (
Strg+N) öffnet den Schnell-Dialog, Neuer Termin (Strg+Umschalt+N) das vollständige Formular – oder über das Kontextmenü. Der gerade markierte Zeitpunkt wird als Startzeit vorgeschlagen. - Im Dialog gibst du mindestens einen Titel ein.
Im Termin-Dialog kannst du außerdem festlegen:
- Beginn und Ende (oder Ganztägig),
- Kalender, in dem der Termin gespeichert wird,
- Ort und Beschreibung,
- Farb-Label (mit Farbpunkt in der Auswahl),
- Erinnerung (siehe Kapitel 07),
- Teilnehmer (Name und/oder E-Mail-Adresse),
- Wiederholung (siehe unten).
Beginn und Ende hängen zusammen: Verschiebst du den Beginn, wandert das Ende um denselben Betrag mit – die Dauer bleibt erhalten, auch über Mitternacht und über mehrere Tage hinweg. Änderst du das Ende, ändert sich nur die Dauer; ein Ende vor dem Beginn wird auf den Beginn gesetzt. Neue Termine starten zur nächsten halben Stunde (an einem anderen Tag: 9:00 Uhr) und dauern eine Stunde. Das gilt auf dem Desktop und in der mobilen App gleichermaßen.
Eigene Farbe: Neben dem Farb-Label-Auswahlfeld findest du die Schaltfläche „Andere Farbe…”. Damit komponierst du spontan eine beliebige Farbe (Hex-Wert oder Farbfeld) und wendest sie direkt an – ohne erst in die Einstellungen zu müssen. Optional übernimmst du sie dabei als benanntes Label in deine Palette. Dieselbe Möglichkeit bietet in der Seitenleiste das Kontextmenü Farbe → Andere… an Kalendern und Listen.
Einzelnen Termin umfärben: Neben dem Dialog kannst du einen Termin direkt über sein Rechtsklick-Menü (Untermenü Farbe) umfärben – praktisch für eine schnelle Anpassung ohne das volle Formular. Wo der Anbieter des Kalenders eine Pro-Termin-Farbe speichern kann (lokale Kalender und farbfähige CalDAV-Server), reist die Farbe mit dem Termin und erscheint auch in anderen Clients. Bei iCloud, Google, Exchange/Outlook und abonnierten Feeds wird die Farbe stattdessen lokal auf diesem Gerät behalten (damit sie nie einen Sync-Fehler auslöst) und bleibt genauso angewandt.
Abonnierte Kalender: Wenn ein abonnierter Kalender (iCal-Feed) eigene Pro-Termin-Farben setzt, werden diese jetzt ebenfalls angezeigt – nur lesend, da ein abonnierter Feed nicht bearbeitet werden kann.
Mit Speichern wird der Termin angelegt; eine Live-Region bestätigt „Termin gespeichert”.
Teilnehmer benachrichtigen: Organisierst du einen Termin, ist jemand anderes eingeladen und unterstützt der Kalender den serverseitigen Versand (iCloud, Google, Exchange/Outlook, Microsoft 365), kann der Anbieter die Teilnehmer benachrichtigen – Aperio selbst versendet keine E-Mails. Bei Google und Exchange/Outlook erscheint das Kontrollkästchen Teilnehmer benachrichtigen (standardmäßig aktiv); ist es gesetzt, verschickt der Anbieter beim Speichern Einladungen bzw. Aktualisierungen. iCloud und Microsoft 365 informieren die Teilnehmer von sich aus über jede Änderung und können nicht still speichern. Statt des Kontrollkästchens sagt der Dialog das, zum Beispiel „iCloud informiert die Teilnehmer über jede Änderung“. Diesen Satz erreichst du mit Tab, und er wird angesagt, wenn er beim Bearbeiten erscheint, etwa wenn du den ersten Teilnehmer hinzufügst.
Der Organisator zählt nie als Teilnehmer: Ein Termin, den du in Outlook angelegt hast und bei dem Outlook dich als einzigen Teilnehmer führt, hat in Aperio keine Teilnehmer. Bei einer Besprechung, die jemand anderes organisiert, kann nur diese Person Aktualisierungen verschicken; dort erscheinen weder das Kontrollkästchen noch der Satz. Entfernst du den letzten Teilnehmer, bleiben Kontrollkästchen oder Satz stehen, damit er eine Absage bekommen kann. Änderst du nur Titel oder Zeit, lässt Aperio die Teilnehmerliste beim Anbieter genau, wie sie ist, samt ihren Antworten.
Löschst du eine Besprechung, die du organisierst (mit Teilnehmern, auf einem Konto mit Server-Terminplanung), fragt Aperio in einem Dialog nach – ohne versteckten zweiten Schritt. Bei einem Serientermin hat der Dialog eine Auswahlgruppe Teilnehmer benachrichtigen / Ohne Benachrichtigung entfernen (Standard: benachrichtigen) und darunter je eine Schaltfläche für den Umfang: nur diesen Termin, diesen und alle folgenden sowie die ganze Serie. So kannst du gezielt eine einzelne Wiederholung absagen (die Teilnehmer bekommen genau für dieses Datum eine Absage), die Serie ab einem Datum beenden (diesen und alle folgenden behält die früheren Termine und entfernt diesen sowie jeden späteren) oder alles absagen – die Auswahlgruppe entscheidet jeweils, ob eine E-Mail rausgeht. Bei einem Einzeltermin bleibt nur die Benachrichtigen-Auswahl. Bei iCloud und Microsoft 365 verschickt das Löschen die Absage immer. Dort gibt es keine Auswahlgruppe: Der Dialog sagt, wer die Teilnehmer informiert, und jeder Umfang sagt ab. Bei einer Besprechung, zu der du nur eingeladen bist, oder einem Termin ohne Teilnehmer wird ohne Rückfrage gelöscht.
Eine Einladung, die jemand anderes organisiert: Bei iCloud – und auf jedem Kalenderserver, der die Terminplanung übernimmt – nimmt der Server bei einer Besprechung, zu der du eingeladen bist, nur deine eigene Antwort und deine eigenen Erinnerungen an. Alles andere lehnt er ab, deshalb zeigt Aperio so eine Besprechung schreibgeschützt: Titel, Kalender, Zeiten, Ort, Beschreibung und die Gästeliste stehen alle da, jedes als eigener Halt für den Screenreader, aber keines lässt sich ändern. Eine Zeile über den Feldern sagt, warum.
Was du weiter tun kannst: antworten (Zusagen, Vorläufig, Absagen), eigene Erinnerungen setzen – angehängte, die der Kalender behält, oder eigene, die nur Aperio meldet –, einen Klang wählen, eine Farbe vergeben, einer Konferenz beitreten, die Verfügbarkeit der Teilnehmer prüfen und löschen. Das Antworten schließt den Editor nicht mehr, du kannst also antworten und danach eine Erinnerung setzen.
Löschst du die Besprechung, erfährt es der Organisator: Der Dialog sagt vorher „Der Organisator bekommt eine Absage“, und die Schaltfläche heißt Löschen und absagen. Beim Überspringen eines einzelnen Termins steht derselbe Satz über den gewohnten Umfang-Schaltflächen. Die Serie eines anderen früher zu beenden, wird nicht angeboten – der Server würde es ablehnen. Auf einen anderen Tag oder eine andere Zeit ziehen geht ebenfalls nicht, und Aperio sagt das; in einen anderen Kalender verschieben geht weiter, und die Kopie hat keine Teilnehmer.
Die Wiederholung steht als Satz da – „jeden Montag, 5 Mal“ –, weil es keine Bedienelemente zu lesen gibt. Kann Aperio eine Regel nicht in Worte fassen, sagt es das offen.
Verfügbarkeit prüfen: Hat ein Termin Teilnehmer und unterstützt der Kalender die Server-Terminplanung, erscheint die Schaltfläche Verfügbarkeit prüfen, unter Teilnehmer benachrichtigen, wenn es da ist, und auch bei einer Besprechung, die jemand anderes organisiert. Sie fragt für das aktuell eingestellte Zeitfenster ab, welche Teilnehmer frei oder belegt sind, und zeigt das Ergebnis pro Teilnehmer mit einer Zusammenfassung an (die Live-Region kündigt es an). Antwortet ein Anbieter nicht (fehlende Berechtigung), gilt der Teilnehmer als „frei/unbekannt”.
Einladungen beantworten (RSVP): Öffnest du ein Meeting, zu dem du eingeladen wurdest (iCloud, Google, Exchange/Outlook), erscheint oben im Dialog Deine Antwort mit den Schaltflächen Zusagen, Vorläufig und Absagen – die aktuelle Antwort ist hervorgehoben. Deine Antwort geht automatisch an den Organisator. Bist du selbst der Organisator, siehst du stattdessen den Antwortstatus aller Teilnehmer; der Organisator ist nicht darunter.
Termine bearbeiten, verschieben, löschen
Abschnitt betitelt „Termine bearbeiten, verschieben, löschen“- Bearbeiten: Termin markieren und mit
Eingabeöffnen, ihn doppelklicken oder über das Kontextmenü Bearbeiten wählen. - Verschieben: Im Dialog die Zeiten ändern – das funktioniert zuverlässig und screenreader-freundlich. Per Maus kannst du einen Termin auch auf einen anderen Tag in der Wochen- oder Monatsansicht ziehen, dann bleiben Uhrzeit und Dauer erhalten, oder in das Stundenraster der Tages- oder Wochenansicht, dann bekommt er die Uhrzeit, an der du ihn loslässt. Auf einen Kalender in der Seitenleiste gezogen, wandert er in diesen Kalender. Bei Serienterminen fragt Aperio, ob nur dieser Termin oder die ganze Serie verschoben werden soll. Die ganze Serie verschiebt jeden Termin um dieselbe Zahl von Tagen: Aus „jeden Montag“ wird „jeden Dienstag“, und das Enddatum wandert mit. Manche Regeln lassen sich so nicht verschieben, etwa „am zweiten Sonntag jedes Monats“ oder ein Tag nach dem 28.; dann sagt Aperio, warum, und bietet an, nur diesen Termin zu verschieben. Siehe auch Einzeln geänderte oder gelöschte Termine unten.
- Löschen: Termin markieren und Löschen wählen (Standard:
Entf). Vor dem Löschen wird nachgefragt.
Wiederkehrende Termine
Abschnitt betitelt „Wiederkehrende Termine“Im Termin-Dialog unter Wiederholung wählst du ein Muster:
- täglich, wöchentlich (mit Wochentagen), monatlich, jährlich,
- ein Ende (nie, nach X Malen, bis zu einem Datum).
Beim Bearbeiten oder Löschen eines wiederkehrenden Termins fragt Aperio vorab,
ob sich die Änderung auf nur diesen Termin, diesen und alle folgenden
oder die ganze Serie beziehen soll – dieselben drei Umfänge wie bei anderen
Kalendern (Google, Outlook). Diesen und alle folgenden teilt die Serie am
gewählten Termin: Die früheren Termine bleiben unangetastet, dieser und jeder
spätere werden geändert (beim Bearbeiten übernimmt ab hier eine neue Serie) oder
entfernt (beim Löschen). Die neue Serie wiederholt sich so, wie es das Feld für
die Wiederholung sagt: Änderst du dort die Regel, folgt die neue Serie ihr;
lässt du sie, läuft das Muster einfach weiter. Verschiebst du den Termin auf
einen anderen Tag, wandert das Feld sofort mit: Aus jeden Montag wird jeden
Dienstag, aus jeden 10. des Monats jeden 11., und ein Enddatum rückt so mit,
dass die neue Serie auf dem Termin am Platz des alten letzten endet. Änderst du
nur etwas anderes, bleibt die Wiederholung, wie sie ist. Manche Regeln lassen
sich nicht um Tage verschieben, ohne etwas anderes zu bedeuten, etwa der zweite
Dienstag im Monat oder jeder 30., oder eine Regel mit eigenen Uhrzeiten, wenn
sich die Uhrzeit ändert: Das Feld behält die Regel und sagt, warum, und das
Speichern sagt es auch. Wähle die Wiederholung dann selbst, oder bearbeite nur
diesen Termin. Liegt vor dem gewählten Termin
keiner mehr – du hast den ersten gewählt, oder alle früheren sind gelöscht –,
gibt es nichts zu behalten: Das Bearbeiten ändert die ganze Serie, die derselbe
Eintrag bleibt, und das Löschen entfernt die Serie. Aperio sagt es dir dann.
Beim Bearbeiten legt Aperio zuerst die neue Serie an und beendet dann die alte
davor. Scheitert das Beenden, löscht Aperio die neue wieder, und nichts hat sich
geändert. Ist unklar, ob die alte schon beendet wurde, etwa nach einer
abgerissenen Verbindung, bleiben beide stehen: Deine Änderung gilt als
gespeichert, und der Editor bleibt mit einem Hinweis offen, der den Tag nennt,
ab dem die Serie möglicherweise doppelt steht, bis du ihn schließt. Scheitert
auch das Löschen der neuen, sagt Aperio auch das und bittet dich, den Kalender
zu prüfen, bevor du erneut speicherst. Gelöschte Termine lässt Aperio in der
neuen Serie weg, und in einer anderen Kalender-App geänderte bleiben darin, zur
üblichen Uhrzeit und mit dem Inhalt der neuen Serie. Gelöschte Termine gehen
mit deiner Änderung mit: Verschiebst du den Termin auf einen anderen Tag, wandert
jeder gelöschte nach seinem Platz in der Serie mit, aus einem gelöschten dritten
Montag wird ein gelöschter dritter Dienstag; wechselst du zwischen ganztägig und
mit Uhrzeit, bleibt er auf dem Tag, an dem du ihn gesehen hast. Bekommt die neue
Serie eine andere Wiederholung, bleibt ein gelöschter Termin nur an einem Tag
gelöscht, den die neue Regel noch trifft; ein neues Ende allein ist keine neue
Regel, und auch nicht die Regel, die das neue Datum ohnehin ergibt, von Hand
eingestellt. Überspringt eine monatliche oder
jährliche Serie durch das neue Datum andere Monate oder Jahre, etwa vom 31. auf
den 30. verschoben, wandern ihre Löschungen nur so weit nach ihrem Platz mit,
wie beide Fassungen noch übereinstimmen; liegt eine Löschung dahinter, bleiben
alle auf ihrem Tag, und ein gelöschter Termin kann wieder erscheinen. Noch
behält nicht jeder Kalender diese Löschungen: CalDAV-Kalender tun es, bei
Exchange und bei Google kann ein gelöschter Termin vorerst wiederkommen. Bei Google kennt Aperio gelöschte Termine außerdem
nur etwa ein Jahr voraus, ein weiter vorn gelöschter kommt in der neuen Serie
wieder. Und in einer ganztägigen Serie bei Google oder CalDAV bleibt ein in
einer anderen App geänderter Termin vorerst auch in der alten Serie, dieser Tag
steht dann doppelt.
Die ganze Serie öffnet die Serie selbst, mit ihrem eigenen Beginn und Ende,
auch wenn du sie von einem späteren Termin aus geöffnet hast. Eine neue Uhrzeit
gilt für jeden Termin. Ein neues Datum verschiebt die Serie so, wie es diesen
und alle folgenden ab ihrem ersten Termin täte: Aus jeden Montag wird jeden
Dienstag, gelöschte Termine wandern nach ihrem Platz mit, und ein Enddatum rückt
so, dass die Serie so lang bleibt, wie sie war. Das Feld für die Wiederholung
zeigt die verschobene Regel sofort, und eine Regel, die nicht wandern kann, sagt
es dort und beim Speichern. Wechselt die ganze Serie zwischen ganztägig und mit
Uhrzeit, bleibt ein gelöschter Termin auf dem Tag, an dem du ihn gesehen hast,
und eine ganztägige Serie, die eine Uhrzeit bekommt, bekommt die Zeitzone deines
Geräts dazu. Ziehst du eine solche Änderung bei den anderen Kopien des Termins
mit, wandert jede Kopie, die sich wiederholt, genauso. Der Titel des Editors nennt deine Wahl, etwa Nur diesen
Termin bearbeiten, und wird beim Öffnen vorgelesen. Am Desktop wiederholt das
Formular sie im schreibgeschützten Feld Anwenden auf, das du wie jedes andere
Feld mit Tab erreichst.
Einzeln geänderte oder gelöschte Termine: Verschiebst du eine ganze Serie auf einen anderen Tag oder eine andere Uhrzeit, per Ziehen oder im Dialog, bleiben manche Einzeltermine an ihrem alten Datum hängen: Termine, die in einem externen Kalender (iCloud, Google, Exchange) für sich geändert wurden, und Termine, die in einem Google-Kalender gelöscht wurden, auch wenn du sie in Aperio gelöscht hast (womöglich auch in Exchange). Nach dem Verschieben kann ein gelöschter Termin wieder auftauchen, ein geänderter doppelt erscheinen, und an der alten Stelle kann ein anderer Termin fehlen. Aperio kann das nicht reparieren. Sieh dir die Serie danach in der App des Kalenders an; dort lassen sich solche Einzeländerungen rückgängig machen.
Einen schon geänderten Termin wieder ändern: Ein Termin einer Serie, der in der App des Kalenders (iCloud, Google, Exchange) für sich geändert wurde, bleibt Teil seiner Serie, wenn du wieder nur diesen Termin änderst oder verschiebst: im Termin-Dialog am Desktop wie in der Handy-App und per Ziehen am Desktop. Einen Termin, den du in Aperio für sich geändert hast, hat Aperio schon zu einem eigenen Termin gemacht. Eine Ausnahme macht Exchange: Dort darf so ein Termin nicht auf oder über einen anderen Termin derselben Serie rücken. Aperio macht ihn dann zu einem eigenen Termin zur neuen Zeit, so wie jeden anderen Termin, den du einzeln verschiebst.
Tipp: Wiederkehrende Termine aus externen Kalendern (z. B. iCloud) werden in allen Ansichten korrekt aufgeklappt – auch dann, wenn die erste Wiederholung in der Vergangenheit liegt.
Screenreader-Hinweis: Beim Anlegen springt der Fokus in das Titelfeld des Dialogs. Mit
Tab/Umschalt+Tabgehst du die Felder durch;Escbricht ab, ohne zu speichern. In der Ansicht werden Termine beim Markieren mit Titel, Uhrzeit und Kalender angesagt.
Derselbe Termin in mehreren Kalendern
Abschnitt betitelt „Derselbe Termin in mehreren Kalendern“Ein und dieselbe Verabredung liegt oft mehrfach vor: im Arbeitskalender, damit die Kollegen sie sehen, noch einmal im Privatkalender, weil dieser an einen Sprachassistenten hängt, und drittens im Kalender einer Kollegin, den Aperio ebenfalls liest. Für jeden Anbieter sind das unabhängige Termine — Aperio kann man es sagen.
Öffnen Sie das Kontextmenü eines Termins (Rechtsklick, Umschalt+F10, am
Telefon langer Druck) und wählen Sie Gehört zusammen mit…. Ist der Termin
bereits gruppiert, heißt der Eintrag Gruppierung verwalten… — dasselbe
Fenster, aber der Name sagt jetzt, dass es dort auch etwas zu verwalten gibt.
Der Dialog
listet die übrigen Termine dieses Tages; wählen Sie den Zwilling und bestätigen
Sie mit Gruppieren. Die Liste reicht dabei auch in ausgeblendete
Kalender — der Kollegenkalender ist oft genau deshalb aus, weil er laut ist,
und liegt dort doch die dritte Kopie. Solche Vorschläge tragen den Zusatz
„(Kalender ausgeblendet)”, damit kein Termin aus dem Nichts auftaucht. Derselbe Dialog löst einen Termin wieder heraus
(Diesen Termin herauslösen) oder hebt die Gruppe ganz auf (Gruppe
auflösen). Die Mitglieder stehen dort als Liste, und jedes lässt sich
öffnen: So kommen Sie von der Gruppe direkt in den Editor der Kopie, die Sie
gerade meinen, und danach wieder zurück.
Nichts davon erreicht den Anbieter. Das Gruppieren ändert keinen der beiden Termine, das Auflösen lässt beide genau so zurück, wie sie waren — die Kalender behalten ihre Kopien, Aperio weiß nur, dass es eine Verabredung ist. Die Gruppierung reist wie alles andere zwischen Ihren Geräten.
Ist die zweite Kopie die offensichtliche — gleicher Name, gleiche Zeit, anderer Kalender —, ist sie beim Öffnen des Dialogs bereits ausgewählt, mit einer Zeile, die sagt warum. Bestätigen ist ein Tastendruck, Widersprechen heißt, etwas anderes zu wählen. Von sich aus gruppiert Aperio nie: In einem Büro voller „Team-Meeting” um 10:00 würde das zwei verschiedene Besprechungen zu einer Verabredung erklären, und eine falsche Gruppe versteckt eine echte Verpflichtung hinter der Kopie von etwas anderem.
Gehören beide Termine bereits zu verschiedenen Gruppen, verweigert Aperio die Zusammenführung, statt zu raten: Zwei Aussagen darüber, was ein Termin ist, zusammenzulegen wäre eine Entscheidung, um die Sie nie gebeten haben. Lösen Sie zuerst einen davon heraus.
Was sich mit einer Gruppe ändert
Abschnitt betitelt „Was sich mit einer Gruppe ändert“Eine Zeile statt vier. Jede Ansicht zeigt die Verabredung einmal, und die Zeile sagt, wofür sie steht: „ein Termin mit 2 weiteren, in Arbeit, Privat”. Die Zahl gehört der Gruppe — eine Kopie in einem abgeschalteten Kalender zählt mit und passt so zu dem, was Sie zu haben wissen.
Sichtbar ist es auch: Eine gefaltete Zeile trägt eine kleine Marke — „3×” für die Verabredung und ihre zwei weiteren Kopien.
Eine Ausnahme, und die ist Absicht: Sind die Kopien auseinandergelaufen — eine wurde verschoben, die andere nicht —, wird NICHT gefaltet. Jede bleibt sichtbar und sagt es, mit einer hervorgehobenen Marke („3× ≠”). Die Gruppe stimmt dann nicht mehr, und genau das ist das Einzige, was Sie sehen müssen.
Ein Bearbeiten statt vier. Nach dem Speichern einer Änderung an einem gruppierten Termin fragt Aperio, ob die anderen Kopien nachziehen sollen — und nennt jede, die es schreiben wird, und jede, die es nicht darf. Ein Kollegenkalender ist nur lesbar, und ihn still zu überspringen ist der Weg, auf dem eine Gruppe am Ende zwei verschiedene Zeiten meint. Die Kopien werden nach ihrem Kalender benannt: Der Titel ist auf allen derselbe — das macht sie ja zur Gruppe.
Geht dabei etwas schief, bleibt der Dialog offen und sagt, welche Kalender nicht geschrieben werden konnten; Rest erneut versuchen nimmt genau die noch einmal vor. Halb mitgezogen ist der eine Zustand, den Sie sehen müssen. Anders eine Kopie, deren Serie ab dem Schnitt möglicherweise doppelt steht: Ihr neuer Teil ist angelegt, deshalb wird sie nicht noch einmal angeboten, und ein Hinweis nennt stattdessen ihren Kalender und den Tag. Bleiben nur solche Hinweise, bleibt der Dialog mit ihnen offen, ohne Rest erneut versuchen.
Mitgezogen wird nur, was der Termin IST: Titel, wann, wo, Beschreibung. Erinnerungen bleiben bei jeder Kopie — die Privatkopie gibt es meist genau deshalb, weil sie eine Erinnerung trägt, die die Arbeitskopie nicht hat. Farbe, Kalender und Teilnehmer bleiben aus demselben Grund pro Kopie.
Die Frage kommt nach dem Speichern, nie davor: Ihre eigene Änderung steht damit nie auf dem Spiel, und Abbrechen kostet nichts.
Auch bei Serien, und in jedem Umfang. Ändern Sie nur dieses Vorkommen, wird bei jeder Kopie dasselbe getan, was mit Ihrem Termin geschah: das Vorkommen aus der Serie geschnitten und ein Einzeltermin an seine Stelle gesetzt. Bei diesem und allen folgenden wird die Serie jeder Kopie an derselben Stelle geteilt — die früheren Vorkommen bleiben unangetastet, die späteren tragen die Änderung. Läuft eine Kopie in einem anderen Takt (zweiwöchentlich gegen wöchentlich), wird sie an ihrem eigenen nächsten Vorkommen geteilt; hat sie ab dort keines mehr, wird sie genannt statt still übergangen, und hat sie davor keines, wird sie als Ganzes geändert statt geteilt.
Der Dialog sagt jedes Mal dazu, welche Vorkommen betroffen sind. Und weil beide Umfänge NEUE Einträge erzeugen, werden die anschließend wieder miteinander verknüpft: Sonst wäre die Verabredung, die Sie gerade zu einer Zeile gemacht haben, ab dieser Stelle wieder vier.
Das Meeting gehört der Verabredung. Ein Meeting-Link hängt an genau einem Termin, und an welchem, ist ein Zufall des Moments, in dem verknüpft wurde. Innerhalb einer Gruppe erscheint Beitreten an der Kopie, die Sie gerade vor sich haben.
Kopien werden wiedergefunden. Termin-Kennungen gehören dem Anbieter und ändern sich unter Aperio — eine Neu-Synchronisierung vergibt sie neu, das Verschieben zwischen Kalendern ebenso. Eine Gruppe merkt sich Name und Beginn jedes Mitglieds; löst eine Kennung nichts mehr auf, wird die Kopie gesucht und die Gruppe repariert sich still. Wird nichts Passendes gefunden, bleibt alles, wie es ist: Es könnte eine Kopie sein, die Sie gelöscht haben, und das auf Verdacht zu entscheiden steht Aperio nicht zu.
Zeitschritte
Abschnitt betitelt „Zeitschritte“Unter Einstellungen → Allgemein legt Zeitschritte fest, wie weit ein Druck der Pfeiltasten ein Uhrzeitfeld bewegt: 1, 5, 10, 15 oder 30 Minuten (standardmäßig 15). Eine Uhrzeit, die nicht auf diesem Raster liegt, springt weiter im Minutentakt — so wird nichts unspeicherbar, was du schon gespeichert hast, und die genaue Eingabe funktioniert immer.
Am Telefon wirkt dieselbe Einstellung anders, weil die Plattform keine Wahl lässt: Das Rad des nativen Pickers bewegt sich immer minutenweise. Dort entscheidet die Einstellung, welche Minuten der Knopf Minuten neben einem Uhrzeitfeld anbietet — ein Tippen statt dreißig Wischer bis zur halben Stunde.
Signaturen
Abschnitt betitelt „Signaturen“Eine Signatur ist ein benannter Textblock, der ans Ende einer Beschreibung kommt — die Zugangsdaten eines Raums, ein stehender Hinweis, die Einwahl einer Abteilung. Unter Einstellungen → Signaturen — am Telefon über Signaturen in den Einstellungen — schreibst du sie. WELCHE ein Kalender trägt, legst du am Kalender selbst fest, neben seinen Standard-Erinnerungen, und ein Kalender mit Signatur setzt sie von selbst auf neue Termine: im Normalfall kein einziger Druck.
Die Bindung ist ein Standard, keine Einschränkung. Jede Signatur bleibt im Editor wählbar, egal auf welchem Kalender der Termin liegt, und der Knopf Signatur neben der Beschreibung ist für genau diese Ausnahmen da — auch, um eine wieder herauszunehmen. Wechselst du den Kalender, wird der Block gegen den des neuen Kalenders getauscht; selbst geschriebener Text oder ein Block, den du gelöscht hast, bleibt unangetastet.
Das Einfügen ist wiederholbar: Ein zweiter Druck ersetzt den Block, statt
einen weiteren anzuhängen, und der Wechsel zu einer anderen Signatur tauscht
ihn aus. Dein eigener Text darüber bleibt unangetastet — eine Signatur ist eine
Ergänzung am Ende, keine Umschreibung. Getrennt wird sie durch eine Zeile mit
-- , derselben Marke, die auch Mailprogramme benutzen — und woran Aperio den
eigenen Block wiederfindet.
Nur Klartext, und das ist keine Einschränkung, die wir gewählt haben. Eine verschickte Einladung reist als iCalendar, und dessen Beschreibungsfeld ist als reiner Text definiert — HTML landet dort als sichtbare Tags bei jedem Empfänger, dessen Programm es wörtlich darstellt. Setze einen Link in eine eigene Zeile, dann macht ihn praktisch jedes Programm anklickbar, und mehr Formatierung braucht eine Einladung nicht.
Zusammenfassung
Abschnitt betitelt „Zusammenfassung“Du kannst Termine anlegen, bearbeiten, verschieben, löschen und wiederholen lassen. Als Nächstes kümmern wir uns um Aufgaben.